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Webinar-Zusammenfassung & Leitfaden · Juli 2026

IT-Asset-Management-Roadmap 2026: Asset.Desk Web, EAM & ITSM-Integration

Hier finden Sie die wichtigsten Neuerungen, Praxisbeispiele und strategischen Entwicklungsschwerpunkte aus unserem Asset.Desk-Roadmap-Webinar vom Juli 2026. Der Leitfaden fasst die zentralen Themen – von sicherer Datenbereinigung und browserbasierten Einkaufsprozessen bis hin zu automatisierter Berechtigungssteuerung, Enterprise Asset Management und der Integration mit dem HEINZELMANN Service.Desk – übersichtlich zusammen.

1. Begrüßung & Plattform-Updates (00:00–02:40)

[00:00] Einordnung der aktuellen Asset.Desk-Entwicklung: Zu Beginn des Webinars geben wir einen Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand von Asset.Desk Classic, Asset.Desk Web und den geplanten technologischen Ausbau der Plattform. Im Mittelpunkt stehen die schrittweise Verlagerung wichtiger Verwaltungsprozesse in den Browser sowie die engere Verzahnung von ITAM, EAM und ITSM.
💡 Asset.Desk entwickelt sich von der klassischen Inventarisierung zunehmend zu einer zentralen, browserbasierten Plattform für technische und kaufmännische Asset-Prozesse.

2. Die Asset.Desk-Roadmap 2026: Funktionen & Strategie (02:40–11:51)

[02:40] Datenintegrität durch proaktive Abhängigkeitsprüfung:
Damit veraltete Stammdaten sicher bereinigt werden können, zeigt Asset.Desk bestehende relationale Verknüpfungen jetzt direkt über die neuen Spalten „Abhängigkeiten“ und „Abhängigkeiten (Details)“ an. So erkennen Administratoren beispielsweise, ob ein Mitarbeiter, Lieferant oder anderer Datensatz noch mit Verträgen, Lizenzen, Bestellungen oder Benutzerkonten verbunden ist. Das System verhindert das versehentliche Löschen referenzierter Datensätze und ermöglicht gleichzeitig eine gezielte Massenbereinigung aller nicht mehr benötigten Einträge.
💡 Administratoren können große Datenbestände schneller bereinigen, ohne Datensätze einzeln öffnen oder zahlreiche Fehlermeldungen bearbeiten zu müssen.

[04:13] Systemintegration über URL-basiertes Deep-Linking:
Mit dem neuen URL-Parameter /search= können externe Anwendungen, Intranet-Portale oder andere IT-Systeme eine Suche in Asset.Desk Web direkt aufrufen. Anwender können dadurch beispielsweise anhand eines Hostnamens, einer Inventarnummer oder einer Seriennummer unmittelbar zum passenden Asset-Datensatz springen. Eine individuell entwickelte API-Anbindung ist für diesen einfachen Absprung nicht notwendig.
💡 Asset.Desk Web lässt sich mit geringem technischem Aufwand in bestehende Portale und Arbeitsabläufe integrieren.

[05:27] Leistungssteigerung durch den FCS Garnet Cache:
Zur Verbesserung der Ladezeiten und der Darstellung umfangreicher Struktur- und Lokalisationsbäume wird die Cache-Architektur von Asset.Desk Web modernisiert. Der bisher eingesetzte Redis-Server wird durch den auf Microsoft Garnet basierenden FCS Garnet Cache ersetzt. Die notwendige Migration erfolgt automatisiert über das aktuelle Asset.Desk-Web-Setup.
💡 Die modernisierte Cache-Technologie verbessert insbesondere die Reaktionsgeschwindigkeit bei großen und komplexen Asset-Strukturen.

[06:18] Fundament für browserbasierte Beschaffungsprozesse:
Buchungskreise, Lieferanten, Artikelgruppen und weitere kaufmännische Stammdaten können inzwischen direkt in Asset.Desk Web verwaltet werden. Diese Verlagerung der Stammdatenpflege in das Web-Frontend bildet die technische Grundlage für den geplanten Ausbau des Einkaufs- und Beschaffungsmanagements. Zukünftig sollen unter anderem Angebote, Bestellungen, Wareneingänge und Reklamationen durchgängig im Browser bearbeitet werden können.
💡 Technische und kaufmännische Asset-Prozesse wachsen in einer gemeinsamen Plattform zusammen.

[07:18] Dokumentation der Netzwerk-Topologie:
Im neuen Netzwerkbereich können Switches logisch mit Clients, Multifunktionsgeräten und den verwendeten Anschlüssen verknüpft werden. Dadurch lässt sich dokumentieren, welches Gerät mit welchem Switch beziehungsweise Port verbunden ist. Das relationale Mapping bildet zugleich die Grundlage für zukünftige Funktionen zur Überwachung und Steuerung von Netzwerkschnittstellen.
💡 Physische und logische Netzwerkverbindungen werden nachvollziehbar in der zentralen Asset-Datenbank dokumentiert.

[08:18] Erweiterte Kopplung mit Microsoft Entra ID:
Die Cloud-Anbindung an Microsoft Entra ID wird über den bisherigen Mitarbeiterimport hinaus ausgebaut. Verbesserte Fehlerbehandlungen bei API-Abfragen und robustere Synchronisationsprozesse sollen dafür sorgen, dass Benutzerdaten und Berechtigungsinformationen zuverlässig zwischen Microsoft Entra ID und Asset.Desk übertragen werden können. Darüber hinaus wird die direkte Authentifizierung über die Cloud-Infrastruktur weiterentwickelt.
💡 Benutzerverwaltung, Berechtigungen und Anmeldung lassen sich stärker mit der vorhandenen Microsoft-Infrastruktur verzahnen.

[08:57] Mobile- und Frontend-Strategie für unterschiedliche Einsatzbereiche:
Die verschiedenen Oberflächen von Asset.Desk erhalten klar abgegrenzte Einsatzschwerpunkte. Asset.Desk Mobile+ bleibt die native Anwendung für klassische Inventuren und schnelle Barcode-Scans mit Smartphones. Hier wird unter anderem die Nummerngeber-Logik erweitert. Asset.Desk Web richtet sich mit seinem responsiven Design insbesondere an Desktop-Arbeitsplätze und größere Tablets. Dadurch können auch komplexere Vorgänge wie die Erstellung von Übergabebelegen oder die elektronische Unterschrift per Stylus direkt beim Mitarbeiter durchgeführt werden.
💡 Für jede Aufgabe steht die passende Oberfläche zur Verfügung: schnelle Inventur per Smartphone und umfangreiche Dokumentation per Tablet oder Desktop-Browser.

3. Technik, Installation & API (11:51–16:33)

[11:51] Automatisierte Systemmigration und neue Plattform-Basis:
Asset.Desk Web verfügt über einen eigenen Web-Installer, der notwendige Systemkomponenten automatisiert aktualisiert. Im Zuge der Cache-Modernisierung übernimmt der Installer unter anderem die saubere Entfernung der bisherigen Redis-Komponenten und richtet die neue Garnet-Architektur ein. Gleichzeitig wird die technische Basis von Asset.Desk Classic und Asset.Desk Web für die kommende .NET-10-Plattform vorbereitet. Die benötigten Runtimes und Hosting-Bundles werden für Administratoren zentral in der FCS Knowledge Base dokumentiert.
💡 Updates werden einfacher, nachvollziehbarer und mit weniger manuellen Eingriffen auf dem Server durchgeführt.

[15:22] Erweiterte Schnittstellen-Kommunikation mit dem HEINZELMANN:
Der HEINZELMANN Service.Desk stellt eine umfangreiche REST-API mit Swagger-Dokumentation bereit. Eine ergänzende technische Anleitung zur Aktivierung und Nutzung der Schnittstelle wird in der Knowledge Base zur Verfügung gestellt. Zusätzlich können über eine gezielte Konfiguration in der Datei configuration.php IDs externer Systeme hinterlegt werden. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise eine automatisierte Kommunikation zwischen zwei unabhängigen Ticketsystemen aufbauen.
💡 Bestehende Service-Management-Landschaften können angebunden werden, ohne alle Prozesse in einem einzigen System abbilden zu müssen.

4. System-Demos: ITSM-Integration & Datenbereinigung (16:34–23:37)

[16:34] Zentrales Ticket-Management in Asset.Desk Web:
Über das Zusatzmodul „Integration HEINZELMANN“ können Asset.Desk und der HEINZELMANN Service.Desk miteinander verbunden werden. Nach der gegenseitigen URL-Referenzierung wird die Ticketliste direkt in Asset.Desk Web eingebunden. IT-Mitarbeiter können offene Vorgänge dadurch innerhalb der Asset-Management-Oberfläche einsehen, filtern und über anpassbare Berichte auswerten.
💡 Support- und Asset-Informationen stehen in einem gemeinsamen Arbeitskontext zur Verfügung, wodurch unnötige Systemwechsel entfallen.

[18:20] Sichere und effiziente Massenbereinigung:
In der Praxis-Demo wird gezeigt, wie veraltete Mitarbeiter- oder Abteilungsdatensätze sicher entfernt werden können. Asset.Desk blockiert einen Löschvorgang automatisch, wenn noch aktive Verknüpfungen zu Bestellungen, Einkaufsreklamationen, Benutzerkonten oder anderen Datensätzen bestehen. Über die neuen Abhängigkeitsspalten im DevExpress-Grid können Administratoren alle Datensätze mit dem Wert „Abhängigkeiten = 0“ herausfiltern und anschließend gesammelt löschen.
💡 Die Datenbank bleibt konsistent, während gleichzeitig große Mengen veralteter Stammdaten effizient bereinigt werden können.

5. Automatisierte Berechtigungssteuerung mit dem Active Directory Loader (23:37–28:03)

[23:37] Rollenbasierte Zugriffskontrolle und automatisiertes Provisioning:
Über den Active Directory Loader können Active-Directory-Gruppen oder Organisationseinheiten automatisiert bestimmten Asset.Desk-Rollen zugeordnet werden. Die Synchronisation lässt sich zeitgesteuert ausführen. Neue Benutzer erhalten beim ersten Zugriff automatisch die vorgesehenen Rechte, ohne dass Administratoren jedes Konto einzeln in Asset.Desk anlegen und konfigurieren müssen. Damit lassen sich beispielsweise kommunale Verwaltungsbereiche, Schul-IT oder einzelne Fachabteilungen organisatorisch und berechtigungsseitig voneinander trennen.
💡 Fachabteilungen erhalten automatisch Zugriff auf genau die Module und Daten, die sie für ihre tägliche Arbeit benötigen.

6. Enterprise Asset Management & bidirektionale ITSM-Workflows (28:04–34:52)

[28:04] Skalierbare Verwaltung von IT- und Non-IT-Assets:
Asset.Desk kann neben klassischen IT-Komponenten auch technische Anlagen, Mobiliar und andere fachfremde Vermögensgegenstände verwalten. Als Praxisbeispiel wird der Einsatz in einer kommunalen Kläranlage vorgestellt. Dort werden mehrere hundert Köderboxen zur Schädlingsbekämpfung über ein weit verzweigtes Netz aus mehreren tausend Schächten dokumentiert. Durch Lokalisations- und Umzugshistorien bleibt nachvollziehbar, welches Asset sich zu welchem Zeitpunkt an welchem Standort befand.
💡 Eine gemeinsame Asset-Datenbank kann IT, Gebäudetechnik, Betriebsmittel und spezialisierte Non-IT-Assets gleichermaßen abbilden.

[31:03] Bidirektionale Verzahnung von ITAM und ITSM:
Direkt aus dem Mitarbeiterbaum von Asset.Desk Web kann über das Kontextmenü ein neues Ticket im HEINZELMANN Service.Desk eröffnet werden. Der ausgewählte Mitarbeiter wird dabei automatisch als Kontakt übernommen. Umgekehrt kann der Support aus einem HEINZELMANN-Ticket unmittelbar zum betroffenen Asset beziehungsweise Configuration Item in Asset.Desk zurückspringen. Dort stehen zusätzliche Informationen wie Standort, Geräteausstattung, Vertragsdaten oder Garantiefristen zur Verfügung.
💡 Supporter erhalten die technische und kaufmännische Gerätehistorie direkt aus dem Ticket heraus, ohne erneut nach dem betroffenen Asset suchen zu müssen.

7. Integrationsfeatures, Topologie & revisionssicheres Management (34:53–46:21)

[34:53] Deep-Linking am Praxisbeispiel:
Anhand eines konkreten Hostnamens wird demonstriert, wie der neue /search=-Parameter eingesetzt werden kann. Eine externe Anwendung kann eine vorbereitete URL erzeugen und den Anwender direkt zur Suchergebnisseite beziehungsweise zum passenden Asset in Asset.Desk Web weiterleiten.
💡 Service-Portale, Intranets und andere Anwendungen können unkompliziert auf Asset.Desk-Datensätze verweisen.

[36:24] Kaufmännische Stammdaten vollständig im Web:
Buchungskreise, Kostenstellen, Lieferanten, Artikelgruppen und weitere kaufmännische Strukturen werden inzwischen direkt in Asset.Desk Web verwaltet. Damit steht das notwendige Datenfundament für zukünftige browserbasierte Angebots-, Bestell- und Beschaffungsprozesse bereit.
💡 Zentrale Stammdaten müssen für viele Verwaltungsaufgaben nicht mehr ausschließlich in Asset.Desk Classic gepflegt werden.

[38:10] Relationale Dokumentation der Netzwerkinfrastruktur:
Am Beispiel eines Referenzprojekts wird gezeigt, wie Switches, Endgeräte und verwendete Netzwerkanschlüsse miteinander verknüpft werden. Die dokumentierten Beziehungen bilden das Fundament für kommende Funktionen zur automatisierten Schnittstellenüberwachung und zum aktiven Netzwerkmanagement.
💡 Netzwerkverbindungen werden nicht nur beschrieben, sondern als auswertbare Beziehungen in der Datenbank gespeichert.

🔒 [39:29] Zweistufiger Schutz sensibler Vertragsdokumente:
Für die sichere Vertragsverwaltung kombiniert Asset.Desk technische Dateisystemrechte mit einem granularen Berechtigungskonzept innerhalb der Anwendung. Die Dokumente können auf einem zentralen Fileserver gespeichert werden, auf den ausschließlich ein definierter technischer Windows-Benutzer zugreifen darf. Innerhalb von Asset.Desk regelt das Rollenmodell zusätzlich, welche Benutzer das Vertragsmanagement öffnen und welche Dokumente sie lesen, bearbeiten oder löschen dürfen. 💡 Sensible Vertragsinformationen werden sowohl auf Infrastruktur- als auch auf Anwendungsebene vor unberechtigten Zugriffen geschützt.

[42:55] Digitale Asset-Übergaben per Tablet:
Übergabe- und Rückgabebelege für Hardware können direkt in Asset.Desk Web erzeugt werden. Mitarbeiter bestätigen die Ausgabe oder Rücknahme eines Geräts per Stylus unmittelbar auf dem Tablet. Der unterschriebene Beleg wird anschließend automatisch beim jeweiligen Mitarbeiter beziehungsweise Asset archiviert.
💡 Onboarding, Geräteausgabe und Offboarding werden vollständig digital dokumentiert und bleiben dauerhaft nachvollziehbar.

8. Strategische Einordnung & Abschluss (46:22–49:30)

[49:30] Support-Commitment und Verabschiedung:
Das Webinar endet mit dem Versprechen, technische Dokumentationen zur Aktivierung und Verwendung der HEINZELMANN-Schnittstellen zeitnah in der Knowledge Base bereitzustellen. Gleichzeitig wird betont, dass Kundenfeedback und konkrete Praxisanforderungen weiterhin maßgeblich in die Produktentwicklung sowie in die Auswahl zukünftiger Webinar-Themen einfließen.
💡 Kunden erhalten nicht nur Software-Updates, sondern auch persönliche Unterstützung bei der technischen Umsetzung.

Praxisbeispiele aus dem Webinar

Non-IT-Assets in Kläranlagen

Köderboxen, Schächte, technische Anlagen und weitere Betriebsmittel werden mit Standort-, Kontroll- und Bewegungshistorien in einer gemeinsamen Asset-Datenbank dokumentiert.

Revisionssichere Verträge

Technische Dateisystemrechte und das rollenbasierte Berechtigungskonzept von Asset.Desk schützen sensible Vertragsdokumente auf zwei voneinander unabhängigen Ebenen.

Digitale Geräteübergabe

Übergabe- und Rückgabebelege werden auf einem Tablet erstellt, elektronisch unterschrieben und direkt beim Mitarbeiter oder Asset archiviert.

🛠️ Tech-Glossar: Die wichtigsten Begriffe kurz erklärt
  • Abhängigkeitsprüfung: Asset.Desk überprüft, ob ein Datensatz noch mit anderen Informationen wie Bestellungen, Verträgen, Lizenzen oder Benutzerkonten verbunden ist. Referenzierte Datensätze werden vor dem versehentlichen Löschen geschützt.
    💡 Verhindert beschädigte Verknüpfungen und sorgt für eine konsistente Datenbank.
  • Deep-Linking: Ein direkter URL-Aufruf, der Anwender aus einem anderen System zu einer bestimmten Suche oder einem konkreten Datensatz in Asset.Desk Web führt.
    💡 Ermöglicht einfache Systemintegrationen ohne individuell programmierte API-Schnittstelle.
  • FCS Garnet Cache: Eine auf Microsoft Garnet basierende Cache-Komponente, die häufig benötigte Informationen für Asset.Desk Web zwischenspeichert und dadurch schneller verfügbar macht.
    💡 Verbessert die Reaktionsgeschwindigkeit insbesondere bei umfangreichen Asset- und Lokalisationsstrukturen.
  • Active Directory Loader: Eine Komponente zur automatisierten Übernahme von Benutzern, Gruppen und organisatorischen Strukturen aus dem Active Directory in Asset.Desk.
    💡 Benutzer und Berechtigungen müssen nicht vollständig manuell gepflegt werden.
  • Bidirektionale ITAM-/ITSM-Integration: Asset.Desk kann Tickets im HEINZELMANN eröffnen. Umgekehrt kann der Support aus einem Ticket direkt zum zugehörigen Mitarbeiter oder Asset zurückspringen.
    💡 Asset- und Support-Informationen bleiben in beiden Arbeitsrichtungen miteinander verbunden.
  • Enterprise Asset Management: Die ganzheitliche Verwaltung von IT-Geräten, technischen Anlagen, Mobiliar, Betriebsmitteln und weiteren Vermögensgegenständen über ihren gesamten Lebenszyklus.
    💡 Asset.Desk kann weit über die klassische IT-Inventarisierung hinaus eingesetzt werden.

Anleitung: Stammdaten sicher über die Abhängigkeitsprüfung bereinigen

Mit den neuen Abhängigkeitsspalten können Administratoren große Datenbestände strukturiert überprüfen und nicht mehr benötigte Einträge sicher entfernen:

  1. Betroffenen Stammdatenbereich öffnen: Öffnen Sie beispielsweise die Mitarbeiter-, Lieferanten- oder Abteilungsverwaltung.
  2. Abhängigkeitsspalten einblenden: Aktivieren Sie im Grid die Spalten „Abhängigkeiten“ und „Abhängigkeiten (Details)“.
  3. Referenzen kontrollieren: Prüfen Sie bei Datensätzen mit bestehenden Abhängigkeiten, welche Bestellungen, Verträge, Reklamationen oder Benutzerzuordnungen noch vorhanden sind.
  4. Referenzfreie Datensätze filtern: Filtern Sie nach dem Wert „Abhängigkeiten = 0“, um ausschließlich frei löschbare Einträge anzuzeigen.
  5. Datensätze gesammelt bereinigen: Markieren Sie die nicht mehr benötigten Einträge und entfernen Sie diese über die Massenbearbeitung.
  6. Ergebnis kontrollieren: Prüfen Sie anschließend, ob die vorgesehenen Datensätze entfernt wurden und alle benötigten Verknüpfungen weiterhin bestehen.

Häufig gestellte Fragen zur Asset.Desk-Roadmap 2026

Was zeigen die neuen Spalten „Abhängigkeiten“ und „Abhängigkeiten (Details)“?

Die Spalten zeigen, ob ein Datensatz noch mit anderen Informationen in Asset.Desk verbunden ist. Dazu gehören beispielsweise Verträge, Bestellungen, Einkaufsreklamationen, Benutzerkonten oder Lizenzzuordnungen. Die Detailspalte hilft dabei, die vorhandenen Verknüpfungen genauer nachzuvollziehen.

Wofür kann der neue URL-Suchparameter verwendet werden?

Mit dem /search=-Parameter können externe Systeme eine Suche in Asset.Desk Web direkt aufrufen. Ein Intranet, Serviceportal oder anderes IT-System kann einen Anwender damit beispielsweise direkt zur Suche nach einem Hostnamen, einer Inventarnummer oder einer Seriennummer weiterleiten.

Ersetzt Asset.Desk Web die Mobile+-App?

Nein. Beide Oberflächen haben unterschiedliche Schwerpunkte. Mobile+ ist insbesondere für schnelle Inventuren und Barcode-Scans mit Smartphones vorgesehen. Asset.Desk Web eignet sich für umfangreichere Verwaltungs- und Dokumentationsprozesse an Desktop-Geräten und größeren Tablets.

Wie funktioniert die automatische Rollenzuweisung über den AD Loader?

Active-Directory-Gruppen oder Organisationseinheiten werden bestimmten Asset.Desk-Rollen zugeordnet. Bei der zeitgesteuerten Synchronisation übernimmt Asset.Desk die Benutzer und weist ihnen automatisch die vorgesehenen Berechtigungen zu.

Wie arbeiten Asset.Desk und der HEINZELMANN Service.Desk zusammen?

Aus Asset.Desk heraus kann für einen ausgewählten Mitarbeiter direkt ein HEINZELMANN-Ticket eröffnet werden. Im HEINZELMANN kann der Support anschließend zum betroffenen Asset oder Mitarbeiter zurückspringen und dort technische sowie kaufmännische Zusatzinformationen abrufen.

Können auch Non-IT-Assets mit Asset.Desk verwaltet werden?

Ja. Neben klassischen IT-Komponenten können beispielsweise Mobiliar, technische Anlagen, Betriebsmittel, Kameras, Werkzeuge oder spezialisierte Objekte wie Köderboxen verwaltet werden. Standorte, Zustände, Bewegungen und historische Änderungen bleiben dabei nachvollziehbar.

Wie werden digitale Übergabebelege dokumentiert?

Der Übergabebeleg wird direkt in Asset.Desk Web erzeugt und kann auf einem geeigneten Tablet per Stylus unterschrieben werden. Anschließend wird das Dokument automatisch beim Mitarbeiter oder beim zugehörigen Asset archiviert.

Downloads, Dokumentationen & Support

FCS Support-Bereich & Knowledge Base

Der geschützte FCS Support-Bereich ist die zentrale Anlaufstelle für unsere Supportkunden. Dort finden Sie Handbücher, Produktdokumentationen, Downloads und Installationsanleitungen für Asset.Desk Classic, Asset.Desk Web und weitere FCS-Produkte.

Im Installationsbereich stehen außerdem die notwendigen technischen Voraussetzungen und Systemkomponenten bereit – beispielsweise die benötigten .NET-10-Runtimes für Asset.Desk Classic oder das Hosting Bundle für Asset.Desk Web.

Auch technische Schnittstellenbeschreibungen, darunter die Swagger-Dokumentation des HEINZELMANN Service.Desk und die Dokumentation der Asset.Desk-Web-API, werden in der Knowledge Base bereitgestellt und fortlaufend ergänzt.

Sollten Sie eine bestimmte Dokumentation nicht finden oder noch keinen Benutzerzugang besitzen, wenden Sie sich einfach an unser Support-Team. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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