Skip to content

Webinar Zusammenfassung: Teil 1
Asset.Desk Web: Neue Funktionen für mobiles und automatisiertes IT-Asset-Management

Systemarchitektur, Prozesslogik und technische Einordnung

Diese Zusammenfassung fokussiert sich auf die fachliche und technische Einordnung von Asset.Desk Web im Kontext moderner IT-Infrastruktur. Im Mittelpunkt stehen Systemarchitektur, Prozessdigitalisierung, Integrationen sowie die strategische Weiterentwicklung der Plattform.

Inhaltsverzeichnis


Technische Webinar-Zusammenfassung

Hier ist eine fachlich fundierte und technisch fokussierte Zusammenfassung des Webinars, mit klarem Blick auf Systemarchitektur, Prozesslogiken und IT-Infrastruktur. Die Timestamps decken den offiziellen Informationsteil bis zum Beginn des Installations-Tutorials ab:

Strategische Ausrichtung & KI-Roadmap (00:00:00 - 00:04:22)

Mit dem offiziellen Release von Asset.Desk Web wird der nächste Schritt im modernen IT-Asset-Management eingeläutet. Im Fokus steht die konsequente Reduktion manueller Aufwände – ganz im Sinne von „Schluss mit Klickarbeit“. Prozesse werden intelligenter geführt, Abläufe automatisiert und Anwender aktiv unterstützt.

Ein zentraler Bestandteil dieser Weiterentwicklung ist die Integration von Künstlicher Intelligenz. Der virtuelle Support-Bot „Lumi“ wird künftig Anwender durch Prozesse begleiten, Hilfestellungen geben und die Nutzung des Systems deutlich vereinfachen.

Gleichzeitig bleibt die Datensouveränität vollständig gewahrt: Die KI wird DSGVO-konform innerhalb der Noris-Infrastruktur betrieben und erfüllt damit höchste Anforderungen an Sicherheit und Compliance.


Systemarchitektur & Deployment-Modelle (00:04:22 - 00:07:31)

Asset.Desk Web operiert als modernes Web-Frontend, das als neue Schicht (Layer) direkt auf die bestehende SQL-Datenbank von Asset.Desk Classic aufsetzt und dessen Backend-Dienste nutzt. Das Hosting kann On-Premises über einen IIS-Webserver erfolgen oder vollständig als Cloud-SaaS-Lösung (z.B. im Heinzelmann-Hosting bei Noris) betrieben werden. Die UI ist im Responsive Design gehalten, wobei für mobile Workflows Hardware ab 10 Zoll (z. B. iPads) empfohlen wird.


Modulintegration & Role-Based Access Control (RBAC) (00:07:31 - 00:09:32)

Komplexe Fachmodule wie das Lizenzmanagement (inkl. Software-Mapping, Filterung und Katalogzuweisung) sind vollständig in das Web-Frontend integriert. Dadurch können zentrale IT- und Verwaltungsprozesse direkt im Browser gesteuert werden – ohne Medienbrüche zwischen Systemen.

Gleichzeitig nutzt das System ein granulares Rollen- und Rechtekonzept (RBAC), das eine klare Trennung von Verantwortlichkeiten ermöglicht. Ansichten und Funktionen lassen sich gezielt auf einzelne Rollen beschränken – beispielsweise kann der Einkauf ausschließlich auf Vertragsdaten zugreifen, ohne Einblick in technische IT-Assets zu erhalten.

Praxisbeispiel:
Ein Mitarbeiter aus dem Einkauf soll neue Leasingverträge verwalten. In klassischen Systemen hat er oft Zugriff auf komplette Asset-Listen oder technische Details, die er nicht benötigt.

Mit RBAC sieht er in Asset.Desk Web hingegen ausschließlich das Vertragsmodul – ohne Zugriff auf Geräte, Benutzer oder IT-Strukturen. Dadurch arbeitet er fokussierter und gleichzeitig bleiben sensible IT-Daten geschützt.

Der Vorteil: höhere Datensicherheit, klare Governance-Strukturen und weniger Fehlbedienung. Fachabteilungen arbeiten gezielt in ihrem Verantwortungsbereich, während die IT die Kontrolle über kritische Daten behält.


Prozessdigitalisierung: E-Signatur & En-bloc-Operationen (00:09:32 - 00:12:18)

Die Formularverwaltung wurde in den Browser überführt. Übergabe- und Rückgabeprotokolle lassen sich direkt auf Touch-Geräten wie iPad, Surface oder Wacom elektronisch signieren – ohne zusätzliche Middleware oder externe Tools. Das erzeugte PDF wird revisionssicher direkt am jeweiligen Asset-Datensatz hinterlegt und steht damit unmittelbar für Nachweise, Dokumentation und spätere Rückfragen zur Verfügung.

Ergänzend dazu wurde die En-bloc-Bearbeitung eingeführt. Damit können mehrere Objekte gleichzeitig markiert und gemeinsam verschoben, zugewiesen oder in ihrer Struktur angepasst werden. Das reduziert den manuellen Aufwand erheblich – insbesondere bei Umzügen, Gerätewechseln oder organisatorischen Änderungen.

Praxisbeispiel:
Ein Mitarbeiter erhält im Rahmen seines Onboardings gleichzeitig Notebook, Smartphone und Zubehör. Statt jede Übergabe einzeln zu dokumentieren, kann die IT die Dokumente direkt im Browser vorbereiten, auf dem Tablet unterschreiben lassen und revisionssicher am jeweiligen Asset speichern.

Muss später die Zuordnung mehrerer Geräte angepasst werden – etwa bei einem Abteilungswechsel oder Standortumzug – können diese per En-bloc-Bearbeitung in einem Schritt gemeinsam geändert werden.

Der Vorteil: weniger Medienbrüche, schnellere Prozesse und eine sauber dokumentierte Übergabe- und Änderungslogik. Gerade in größeren Umgebungen spart das Zeit, reduziert Fehlerquellen und verbessert die Nachvollziehbarkeit im Tagesgeschäft.


Backend-Synergien & Suchalgorithmen (00:12:18 - 00:15:58)

Asset.Desk Web kann konfliktfrei parallel zum Heinzelmann-Ticketsystem auf demselben IIS-Server betrieben werden. Der Suchalgorithmus wurde überarbeitet und bietet nun eine logische Verknüpfung aus Volltextsuche, Gruppen und Einzel-Assets mit direktem Absprung in die relational verknüpften Profile.


Live-Demo: UI-Aufbau & Customizing (00:15:58 - 00:19:06)

Präsentation der Benutzeroberfläche: Das Seitenmenü fasst die Module (Lifecycle, Vertragsmanagement, Lizenzmanagement) zusammen. Lokale Datenbankstrukturen sowie benutzerdefinierte Felder (Custom Fields) aus der Classic-Umgebung werden nahtlos und in Echtzeit in die Web-UI gerendert.


Live-Demo: Authentifizierung & Directory Services (00:19:06 - 00:24:59)

Demonstration der Authentifizierungswege über lokale Administratoren sowie über das Active Directory (AD) mittels AD-Loader. Eine dedizierte Windows-Authentifizierung für echtes Single Sign-On (SSO) befindet sich in der Entwicklung.


Live-Demo: Dynamisches Reporting & Layouting (00:24:59 - 00:27:37)

Die Reporting-Engine ermöglicht nun das dynamische Ein- und Ausblenden von Spalten im Browser. Die Persistierung dieser Ansichten als feste Report-Vorlagen sowie deren systemweite Verteilung (analog zu Asset.Desk Classic) befindet sich in der finalen Entwicklungsphase.


Live-Demo: Browserbasierte Baumstruktur & Logikprüfung (00:27:37 - 00:31:38)

Technischer Deep-Dive in die Drag & Drop-Verwaltung: Verschiebungen im Inventarbaum triggern im Backend automatische Validierungsregeln. Das System unterbindet fehlerhafte Relationen (z. B. Raum in Raum) und automatisiert die Kostenstellen-Logik (Beibehalten, Vererben oder Neu setzen) am Zielort.


Live-Demo: Natives Dokumentenrendering (00:31:38 - 00:34:34)

Der integrierte PDF-Viewer rendert signierte Belege und Verträge in separaten Tabs direkt in der UI. Dies schließt den Workflow der mobilen Übergabeprotokollierung flüssig ab, ohne dass Dokumente lokal heruntergeladen oder über externe Reader geöffnet werden müssen.


Live-Demo: Multiselect & Relationale Suche in der Praxis (00:34:34 - 00:41:20)

Live-Anwendung der Suchfunktion zur Identifikation von Clustern (User inkl. zugewiesener Assets wie Kfz, Mobile Devices und IT-Hardware). Demonstration der Multiselect-Funktion (via STRG) zur gruppenübergreifenden Verschiebung von Assets unter Beachtung der Backend-Restriktionen.


Q&A: Automatisierter Datenimport & APIs (Microsoft Intune) (00:41:20 - 00:44:10)

Für den Import von Mobile Devices (z. B. via Microsoft Intune) wurde der bestehende CSV-Import-Wizard in der Classic-Engine um eine Auto-Delete-Funktion nach erfolgreichem Parsing erweitert, was vollautomatisierte Cronjobs ermöglicht. Für die Zukunft wird die API-Automatisierungsplattform „n8n“ evaluiert, um direkte Datenbankspeisungen zu realisieren.


Q&A: Dezentrale Endpoint-Verifizierung (00:44:10 - 00:46:18)

Für das Client-Auditing durch Endanwender (Self-Service-Inventur) wird auf das Add-on „Asset.Desk Locator“ verwiesen. Der Agent pusht in definierten Intervallen Pop-ups auf die Endgeräte, um Standort und Zuweisung durch den User verifizieren zu lassen.


Q&A: Microsoft Entra ID Integration (00:46:18 - 00:47:46)

Die App-Registrierung für Microsoft Entra ID (ehemals Azure AD) ist in den Web-Optionen bereits implementiert. Das dedizierte Auslesen spezifischer AD-Gruppen über die Entra ID-Schnittstelle ist noch in der Entwicklung, bildet aber die architektonische Grundlage für den künftigen, vollständig autarken SaaS-Betrieb.


Release Management & Wrap-up (00:47:46 - 00:52:07)

Für Mitte April ist ein Minor-Release geplant, das das Template-Management für Formulare sowie die Integration von Heinzelmann-Ticket-Ereignissen vertieft. Changelogs, Bugfixes und Versionshistorien werden zentral über das interne News-Portal und den IT-Newsletter deployt. Offizielles Ende des funktionalen Webinars vor Start des technischen Installations-Walkthroughs.

↑ Nach oben


Support & Ressourcen

↑ Nach oben