Ergänzen Sie Asset.Desk Basic um das Modul Remote Scan, um Windowsgeräte und SNMP-fähige Geräte auf Knopfdruck oder zeitgesteuert von zentraler Stelle aus (remote) auszulesen und deren Hard- und Softwaredaten in die Inventardatenbank zu importieren. Über den Asset.Desk Tracker spüren Sie die Geräte im Netzwerk über IP-Range, Domänenliste oder Active Directory auf und fassen diese in einer Scanliste zusammen. Objekte, die nicht automatisch gescannt werden sollen, lassen sich leicht in eine Ausschlussliste verschieben. Sämtliche Scans können zeitgesteuert ablaufen, wobei Sie über individuelle Scanprofile weitere Details zu jedem einzelnen Scanlauf hinterlegen können. Schwellwerte unterstützen Sie dabei, im Auge zu behalten, welche Geräte über einen definierten Zeitraum hinweg nicht mehr erreichbar waren.

Windows-Scan
Der Remote Scan der Windowsgeräte erfolgt über WMI und liefert sehr detaillierte Informationen zu Hard- und Software auf den Zielclients. Enthalten sind u.a. die Windows Build Nr für das OS, der UEFI Secure Boot Status für das BIOS und Daten für Windows Monitore. Zudem werden virtuelle Maschinen ebenso gescannt und automatisch als virtuelle Systeme erkannt und angezeigt.

SNMP-Scan
Der Asset.Desk Tracker unterstützt beim SNMP-Scan SNMP V1-3. Neben den Basisinformationen können Sie auch individuelle Daten über die MIB-Profile der Geräte auslesen lassen. Hierfür können Sie sich private Profile für die einzelnen Geräte und Baureihen erstellen. Asset.Desk bietet hierfür einen integrierten MIB-Browser an.

Anders als beim Remote-Scan sorgt der Scanning Agent Windows hinter Firewalls und anderen Sicherungsmechanismen der Clients unabhängig von Remote-Zugriffsrechten für umfassende Geräte- und Softwareinformationen. Der Scanning Agent Windows kann beim Rechnerstart, per Zeitvorgabe und sogar auf Knopfdruck die aktuellen Hard- und Softwaredaten sowie Konfigurationsinformationen der Windowsrechner an die zentrale Asset-Management-Datenbank, den Asset.Desk Manager, melden.

Windows Agent PLUS - Für ein Mehr an technischen Daten!
Für alle, die Ihre Geräte bis ins kleinste Detail scannen wollen, gibt es den Scanning Agent Windows PLUS. Er liefert Ihnen zusätzliche Daten von CPU, Mainboard, BIOS, Betriebssystem, RAM – und das bis hin zum kleinsten Detail wie z.B. Package, Max TDP (Verlustleistung in Watt), Technologie (nm), Core VID (Spannung in Volt), Instruction Set, Core Speed, Core Temperature, Bus Speed, Cache Größen bei CPU, ROM Size des BIOS, Spezifikation und Typ der RAM Module etc.
Der Scanning Agent Windows kooperiert mit der Softwareverteil-Lösung Install.Desk: Unmittelbar nach Abschluss eines Verteiljobs wird mit dem Agent ein (Software-)Scan der betroffenen Geräte ausgelöst. Somit ist der neue Softwarestand dieser Geräte verzögerungsfrei in der Inventar- bzw. Asset-Datenbank verfügbar.

Der MacOS Scanner ermöglicht es, die detaillierten Hardware-, Software- und Netzwerkdaten von Apple Mac basierten Endgeräten (MacOS Betriebssysteme 10.5 (Power PC), 10.6, 10.7 und darüber hinaus) automatisch auszulesen und der Asset.Desk Datenbank zuzuführen.

Der MacOS Scanner ist kein lokaler Dienst. Es muss nichts auf den Endgeräten installiert werden. Der Scanner greift per SSH remote auf die Clients zu und startet die Scan-Software in der SSH-Verbindung.

Der Linux Agent liefert umfassende Informationen zur Hard- und Softwareausstattung Ihrer Linux Rechner, er scannt ebenso wie sein Pendant der Windows-Agent, beim Rechnerstart, per Zeitvorgabe oder auf Knopfdruck.

Dabei unterstützt der Linux Agent die Betriebssysteme Novell/SuSE Enterprise Server (Versionen 9, 10 und 11), SuSE Linux Enterprise Desktop (Versionen 10 und 11) sowie OpenSuSE (11 und 12), Mandriva Linux, Red Hat Enterprise Linux Server 5 und 6, Ubuntu, Debian und Fedora. Die Unterstützung weiterer Linux-Derivate wird in Kürze möglich sein.

Der "IGEL Scanner" ist ein lokaler Service, der die Hard- und Softwaredaten von allen gängigen IGEL Thin Clients automatisch ausliest, vor allem von Geräten der UDx Serie.

Die Scandaten umfassen neben den umfangreichen Hardware-Daten auch Daten zum Linux Derivat sowie zur Firmware-Version. Daneben werden die installierte Software sowie die installierten Features jeweils mit Version gescannt.

Der Asset.Desk Tracker verteilt die IGEL Scanner auf die Zielrechner per SSH und steuert den Scan. Die Scandaten werden im Asset.Desk Format per Samba zurückgeliefert.

Der AIX Agent liest die Hard- und Softwaredaten von AIX basierten Systemen und Servern ab Version 6 aus. Der Perl-basierte AIX Agent kann per SSH Session vom Tracker aus auf dem Zielsystem installiert und dort ausgeführt werden. Die Scandaten werden im Asset.Desk Format per http(s) oder per Samba zurückgeliefert.

Der Solaris für SPARC Scanner liest Hard- und Softwaredaten von mit Solaris betriebenen SPARC Systemen aus. Der Perl-basierte Scanner kann per SSH Session vom Tracker aus auf dem Zielsystem installiert und dort ausgeführt werden. Die Scandaten werden im Asset.Desk Format per http(s) oder per Samba zurückgeliefert. Unterstützt wird Solaris ab Version 10.

Der Solaris für x86 Scanner dient dem Scan von Hard- und Softwaredaten von Solaris betriebenen x86 Systemen. Der Perl-basierte Scanner kann per SSH Session vom Tracker aus auf dem Zielsystem installiert und dort ausgeführt werden. Die Scandaten werden im Asset.Desk Format per http(s) oder per Samba zurückgeliefert. Unterstützt wird Solaris ab Version 11.

Durch die Inventarisierung virtueller Umgebungen wie vCenter (VMware und ESXi) und Hyper-V erhalten Sie alle Daten über Hosts, Gastsysteme und Storage-Strukturen, um in Asset.Desk die Hard- und Software Ihres Rechenzentrums effizient zu managen! Im Falle von vCenter werden die Daten über das VCenter SDK direkt aus der virtuellen ESXi-Umgebung ausgelesen, so dass Sie auch die Hardwaredaten der physikalischen ESXi-Hostsysteme erhalten.

Weitere Produktinformationen: vCenter-Scan Flyer.