Asset.Desk (ii) - Interne Verrechnung

Mit dem optionalen Modul „Interne Verrechnung“ schaffen Sie zusammen mit Asset.Desk die Grundlage, IT-Kosten zwischen Kostenstellen intern zu verrechnen. Durch Belastung der Kostenstellen der Anwender und Entlastung der Sammelkostenstellen (doppelte Buchung) lässt sich die dienstleistende IT-Abteilung als Profit-Center ausweisen. Für die Verrechnungspreise können Preislisten definiert werden. Zusätzlich oder alternativ lassen sich feste wiederkehrende Kosten verwenden.   

Welche Kosten können Sie zwischen Kostenstellen verrechnen? 

Einmalige Kosten, wie z.B.:
  • Anschaffungskosten für IT-Ressourcen und Konfigurationszustände
  • Lizenzkosten für verwaltete Software
Wiederkehrende Kosten, wie z.B.: 
  • Wartungskosten für Hardware
  • Regelmäßig anfallende Leasingraten
  • Kosten für Verbrauchsmaterialien
  • Serviceleistungen wie Email-Zustellung
  • Monatliche AfA
  • Kosten für die Nutzung des User Helpdesks

Wie können Sie Kosten an einzelne Kostenstellen weiter-
verrechnen?

Asset.Desk bietet zwei Verrechnungsarten, die kombiniert werden können.

1) Verrechnung über Preislisten

Zur Verrechnung von einer Quell-Kostenstelle auf eine oder mehre Ziel-Kostenstellen werden Preislisten definiert. Für jede Serviceart, die verrechnet werden soll, kann somit ein Preis angegeben werden. Jeder so zu verrechnenden IT-Ressource (Gerät oder Service) wird sodann eine Preisliste zugeordnet.

Die Verrechnung kann zu beliebigen Zeitpunkten gestartet werden. Eine rückwirkende Verrechnung ist ebenso möglich.
  • Verrechnung von Festpreisen:
    Die Nutzung von Services oder Geräten wird zu einem Pauschalpreis an die Kostenstellen verrechnet.
    Beispiel
  • Verrechnung von Echtkosten mit und ohne Aufschlag:
    Die tatsächlich angefallenen Kosten werden auf die einzelnen Kostenstellen mit einem optionalen prozentualen Aufschlag verrechnet.
  • Verteilung von Kosten auf mehrere Kostenstellen:
    Kosten können auf eine oder mehrere Kostenstellen verteilt werden. Dazu kann ein pauschalierter Verteilungsschlüssel oder der tatsächliche Verbrauch herangezogen werden.
    Beispiel
2) Verrechnung über wiederkehrende Kosten

Bei dieser Form der Verrechnung werden der Ziel-Kostenstelle pro Serviceart wiederkehrende Kosten mit einer Abrechnungsperiode zugeordnet. Als Abrechnungsperiode kann Monat, Quartal, Halbjahr oder Jahr gewählt werden.

Anders als bei Preislisten erfolgt hier die Verrechnung direkt: Die Belastung der Ziel-Kostenstelle ergibt sich aus den ihr zugeordneten wiederkehrenden Kosten, zusätzlich kann eine Entlastung der Quell-Kostenstelle ausgelöst werden.
  • Periodische Verrechnung von Services:
    Ein immer gleichbleibender Abrechnungsbetrag wird sämtlichen Anwender-Kostenstellen für eine periodische Abrechnung zugeordnet.
    Beispiel


Welche Vorteile bringt Ihnen die Anwendung der internen Verrechnung?

Vollständige Abbildung der internen Verrechnung von IT-Leistungen.

Hierzu gehören:

  • Kostenerfassung auf Kostenstellen pro Serviceart, manuell, automatisiert nach Vorlagen oder über Import

  • Verrechnung zwischen den Kostenstellen

  • Belastungs- und Entlastungsbuchungen

  • Ausweis sämtlicher Kosten pro Kostenstelle

  • Ausweis sämtlicher Kosten und Verrechnungen pro IT-Ressource

  • Ausweis von internen Verlusten und Gewinnen

  • Export an nachgelagerte Buchhaltungssysteme

Internes Reporting wird bis auf Anwenderebene möglich, da technische Daten hier mit kaufmännischen Kennzahlen verknüpft werden.

Sie erhalten ganz einfach Antworten auf Fragen, wie:

  • Welche Servicearten verursachen die höchsten Kosten?

  • Welche Kostenstelle oder welcher Anwender verursacht die höchsten Kosten und was ist dabei der größte Kostentreiber
    (Z.B. die Nutzung des User Helpdesk oder die Kosten für Materialverbrauch?)

Nachprüfbare, objektive Grundlagen für eine Weiterberechnung von Kosten werden geschaffen.

Diese wiederum bilden die Voraussetzung dafür, dass

  • das Qualitäts-und Kostenbewusstsein interner Kunden geschärft wird. Ein verantwortungsvollerer Umgang mit den IT-Ressourcen ist die Folge

  • die IT Abteilung nicht länger nur als Kostenverursacher wahrgenommen wird, sondern wie ein Profit-Center abgebildet werden kann

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